Kleidung bestimmt die Bildstimmung mit
Auf Hochzeitsfotos sieht man nicht nur euch, sondern auch Familie, Freunde und den Ort, an dem ihr feiert. Was alle tragen, prägt deshalb die Stimmung der Bilder mit: Ruhige Farben lassen Gesichter und Gefühle in den Vordergrund treten, grelle Töne und wilde Muster ziehen den Blick auf sich – oft genau dorthin, wo er nicht hin soll.
Einen strengen Dresscode braucht es dafür nicht. Meist reicht ein kurzer Hinweis auf der Einladung oder der Hochzeitswebsite, damit eure Gäste wissen, was sie erwartet. Hier haben wir zusammengestellt, was sich auf Hochzeiten in Südbaden und auf der Baar bewährt hat.
Farben und Muster, die auf Fotos gut aussehen
- Gedeckte und natürliche Töne: Salbei, Taupe, Blau, Weinrot oder Senf harmonieren draußen mit Wiesen, Reben und alten Mauern.
- Weiß und Creme bleiben dem Brautpaar vorbehalten: Das ist nicht nur eine Höflichkeitsregel – auf Gruppenbildern sticht ein weißes Gästekleid sofort heraus.
- Neon und große Logos lieber zu Hause lassen: Sie werfen farbige Reflexe auf Gesichter und lenken auf jedem Bild ab, auf dem sie auftauchen.
- Sehr feine Streifen und kleine Karos meiden: Solche Muster können auf Fotos flimmern. Größere Muster und Blumenprints sind dagegen kein Problem.
- Schwarz ist erlaubt: Gerade bei Abendfeiern wirkt es elegant, und ein farbiges Accessoire macht den Look freundlicher.
Dresscode-Begriffe kurz erklärt
Black Tie: Smoking für die Herren, bodenlanges Abendkleid für die Damen – eher selten und meist bei Abendhochzeiten in festlichem Rahmen.
Festlich oder Cocktail: Anzug, gern mit Krawatte, dazu Kleid oder eleganter Hosenanzug in Knie- bis Midilänge. Das ist der Klassiker auf den meisten Hochzeiten.
Sommerlich-elegant oder Garden Party: leichtere Stoffe, hellere Anzüge, Kleider mit Blumen – passend für freie Trauungen im Grünen. Dazu Schuhe, die auf Rasen und Kies funktionieren.
Casual oder Boho: locker, aber gepflegt – Leinenhemd statt Sakko, fließende Kleider. Ein grober Farbrahmen auf der Einladung sorgt dafür, dass die Gruppenbilder trotzdem stimmig wirken.
Praktisches für Schuhe, Wetter und Kinder
Viele Paarbilder entstehen nicht auf dem Parkett, sondern auf Wiesen, Feldwegen, in Weinbergen oder auf Kopfsteinpflaster. Ein Paar flache Schuhe in der Tasche erspart Blasen und lässt euch entspannter gehen – das sieht man auf den Bildern. Bei Abendfeiern auf der Baar oder im Schwarzwald wird es auch im Sommer schnell frisch: Eine Stola, ein Tuch oder ein Sakko für die Braut gehören deshalb in die Planung, am besten passend zum Farbkonzept.
Kinder fühlen sich in bequemer Kleidung am wohlsten, und ein zweites Outfit rettet die Feier, wenn der Kuchen auf dem guten Hemd landet. Für die Gruppenbilder gilt: Jacken, Taschen und Sonnenbrillen kurz ablegen – das dauert eine Minute und macht das Foto ruhiger.
Und was trägt eure Fotografin oder euer Fotograf?
Wir passen uns eurem Dresscode an, bleiben aber bewusst im Hintergrund: meist dunkle, schlichte Kleidung, die nicht auffällt und keine Reflexe wirft. Dazu Schuhe, in denen wir knien, laufen und auch mal auf einen Stuhl steigen können – für ein gutes Gruppenbild von oben gehört das dazu. Wenn ihr euch etwas Bestimmtes wünscht, etwa ein Outfit passend zum Motto, sagt es einfach im Vorgespräch.
Mehr zur Planung eures Tages lest ihr im Artikel Vor, während und nach der Hochzeit.
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